Bewegen Sie Ihre Maus über die hellroten Bereiche auf dem Grundriss. Sie erhalten Text und Bildinformationen. Damit dies problemlos funktioniert, muss in Ihrem Browser JavaScript aktiviert sein.

Rundgang


Grundriss Mariendom Die Schreiter-Fenster Der Kreuzweg Der Ambo Apsis Der TabanakelAltar Kathedra und Chorgestühl Das Triumphkreuz Grundstein Grabplatte Marienbilder Wandbilder Der Kreuzweg Das Taufbecken Die Schreiter-Fenster Die Stensen-Plakette Die Madonna Die Orgel Ewiges Licht Ansgar-Bild Atrium

Altar, Ambo, Tabernakelstele, Kathedra und Gestühl sind Werke von W. Gies.

Interaktive Panorama-Ansichten vom neuen St. Marien-Dom finden Sie im Rundblick...

Öffnungszeiten

werktags: 9 - 19 Uhr
sonn- und feiertags: 8 - 19 Uhr
(außerhalb der Gottesdienste)

Domführungen

Führungen durch den St.Marien-Dom finden auf Anfrage statt.
Die Führungen sind kostenlos.
Spenden werden gerne entgegengenommen.

Kirchenpädagogische Führungen für Kinder und Jugendliche sind ebenfalls möglich.

Anfragen über das Pfarrbüro:

Tel: 040 / 24 30 15

 

Der Mariendom von außen
 
Das Apsis-Mosaik
Apsis

Das Mosaik in der Kuppel der Apsis ersetzte 1948 das ursprüngliche Wandbild. Das Mosaik stellt nach dem Vorbild der römischen Basilika Santa Maria Maggiore die Krönung Mariens dar. Die lateinische Inschrift bedeutet: "Maria ist in den Himmel aufgenommen."
Eine Erneuerung des Mosaiks war dringend notwendig, da sich die Steine zu lösen begannen.

Der Tabernakel
Tabernakel

Der Tabernakel, in dem die geweihten Hostien aufbewahrt werden, wurde 1964 nach Entwürfen von Reinhard Hofbauer durch den Goldschmied Claus Pohl gearbeitet. Neu ist die schlichte, vertikale Stele, auf der er ruht. Verändert wurde auch der Standort des Tabernakels. Er ist von der rechten zur linken Altarseite gerückt. Auf der Vorderseite ist "der Lebensbaum", auf der Rückseite "der brennende Dornbusch" dargestellt.

Der Ambo
Der Ambo

Von diesem Pult aus wird das Evangelium vorgetragen. Er ist aus dem gleichen Material gearbeitet wie der Altar. Die Anzahl von vier Stufenteilen, die die Buchauflage tragen, weist auf die vier Evangelien hin.

Der Altar
Der Altar

Allein seine strenge, scharf geschnittene Form macht den Altar zum konkurrenzlosen Blickfang: Der helle Vilhonneur-Sandstein ist leicht rau. Er verhindert damit jede Spiegelung, die von der reinen Form ablenken könnte. Die drei Füße stehen für die heilige Dreifaltigkeit.

Kathedra und Chorgestühl:
Kathedra

Grundlegende Form ist das Quadrat, das in der Konstruktion der Stühle mehrfach wiederkehrt. Der Bischofsstuhl, die Kathedra, ist deutlich abgehoben. Die rot gestaltete Vertikale verweist auf die Herkunft des Bischofsamtes "von oben", auf das Kreuz und den im Apsismosaik dargestellten Christus.

Das Triumphkreuz:
Das Triumphkreuz

Christus erscheint auf diesem Kreuz als der Auferstandene, nicht als der Leidende. Er ist mit einem Gewand bekleidet und steht aufrecht mit ausgebreiteten Armen. Solche Kreuze nennt man Triumphkreuze. Das Kreuz im St. Marien-Dom entstand 1993 zum 100. Kirchweihfest. Das Holz stammt aus einer 4000 Jahre alten Mooreiche. Der Corpus ist vergoldet.

Die Krypta:
Die Krypta

Christus erscheint auf diesem Kreuz als der Auferstandene, nicht als der Leidende. Er ist mit einem Gewand bekleidet und steht aufrecht mit ausgebreiteten Armen. Solche Kreuze nennt man Triumphkreuze. Das Kreuz im St. Marien-Domm entstand 1993 zum 100. Kirchweihfest. Das Holz stammt aus einer 4000 Jahre alten Mooreiche. Der Corpus ist vergoldet.

Der Grundstein:
Der Grundstein

Im Zuge der Umbaumaßnahmen wurde der alte Grundstein geöffnet und die Namen sämtlicher 397.000 Katholiken sind den alten Dokumenten hinzugefügt worden.

Grabplatte:
Grabplatte

Die Grabplatte wurde von der Hamburger Bildhauerin Ricarda Wyrwol gestaltet. Auf dem Epitaph sind die Namen der in der Krypta beigesetzten Bischöfe zu lesen. Zum Rand hin öffnet sich die Platte und bietet einen kleinen Blick in die beleuchtete Krypta.

Die Wandmalereien:
Die Wandmalereien

Bei der Restaurierung entdeckt, freigelegt und in dezenter Farbintensität aufgearbeitet: Die Wandmalereien von Eduard Goldkuhle (1922) erzählen Szenen aus dem Leben Mariens.

Die Marienbilder:
Die Marienbilder

Diese Steinskulpturen stammen aus dem Hochaltar der Marienkirche. Der Hochaltar wurde 1962 entfernt. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil bekam die Marienkirche wie alle katholischen Kirchen einen freistehenden Altar im Chorraum.

Der Kreuzweg:
Der Kreuzweg

Die bildlich gestalteten 14 Stationen des Kreuzwegs Jesu begleiten die Kreuzweg-Andacht, die in der vorösterlichen Zeit gebetet wird. Dieses Gebet betrachtet die Ereignisse vom Todesurteil gegen Jesus bis zu seiner Grablegung.

Das Taufbecken:
Das Taufbecken

Bisher stand der Taufbrunnen in der südlichen Seitenkapelle, die jetzt nicht mehr existiert. Das Taufbecken ist in das Zentrum der Kirche gerückt. Das betont die zentrale Bedeutung des Taufsakraments und fördert die Erinnerung der Gläubigen an ihre Taufe.

Die Schreiter-Fenster:
Die Schreiter-Fenster

Die von Johannes Schreiter gestalteten elf Glasbilder sind neben den neuen Kunstgegenständen von W. Gies Ausdruck der Moderne in der Baugeschichte des Doms. Jedes Fenster steht für sich und beschreibt ein Motiv des Propheten Jesaja.

Die Stensen-Plakette:
Die Stensen-Plakette

Diese Metallplakette erinnert an den seligen Niels Stensen, der 1686 in Schwerin starb. Der dänische Naturforscher, der lange Jahre in Florenz tätig war, wurde Priester und Bischof. Als Verantwortlicher für die katholische Mission in Nordeuropa wirkte er in Münster, Hamburg-Altona und zuletzt in Schwerin. 1988 wurde er selig gesprochen.

Die Madonna:
Die Madonna

Sie steht im südlichen Eingangsbereich. Der Eintretende begegnet Maria und geht mir ihr zu ihrem Sohn Jesus Christus. Die lebensgroße Sandsteinfigur stand ursprünglich außen am Portal der Kirche.

Die Orgel:
Die Orgel

Der Dom besitzt mit der 1967 gebauten Beckrath-Orgel eines der besten Instrumente der Stadt. Sie wurde komplett saniert und auf 65 Register erweitert. Neu sind außerdem ein schwellbares Hinterwerk und zwei 32-Fuß-Pedalregister.

Ewiges Licht:
Ewiges Licht

Das Ewige Licht in Tabernakelnähe weist auf die Gegenwart Jesu hin.

Ansgar-Bild:
Ansgar-Bild

Kopie des Ansgar-Bildes von Hans Bornemann (1457). Das Original hängt in der evangelischen Hauptkirche St. Petri.

Atrium-Anbau
Atrium

Der Friedhof, auf dem die Mitglieder des Domkapitels begraben werden, bildet das Atrium eines Anbaus mit verschiedenen Funktionsräumen. Ein „Statiogang“ führt im Rechteck um den Domherrenfriedhof herum, am Eingang zur Unterkirche vorbei bis zur Kapitel-Sakristei. In den Glas-Vitrinen des Anbaus wird die Bistumsgeschichte, aber auch das Schicksal der Lübecker Märtyrer illustriert.