Auftakt der Frühjahrs-Konferenz der Deutschen Bischöfe im St. Marien-Dom

6. März 2009 um 2:15 Uhr

Vom 2. bis 5. März 2009 tagte die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Hamburg. Zum ersten Mal in der Geschichte der Hansestadt trafen sich 68 Würdenträger der katholischen Kirche an Elbe und Alster.

bdk-logoEin herzliches Willkommen stellte Erzbischof Werner an den Beginn der Eröffnungsfeier im St. Marien-Dom, am 2. März 2009. Um solche großen Feiern würdevoll gestalten zu können, dafür war die Marienkirche erneuert worden. „Das Zweite Vatikanische Konzil hat den Bischofskonferenzen erstmals auch einen kirchenrechtlichen Status eingeräumt“, erinnerte Erzbischof Werner. „Papst Benedikt nannte als Konzilsberater damals die Bischofskonferenzen, ein Zwischenglied quasi – synodaler Art zwischen dem Einzelbischof und dem Papst‘. Wir haben in diesen Tagen ja wieder allen Grund, uns gemeinsam mit Papst Benedikt für die Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils einzusetzen“, so gastgebende Bischof in der Ansprache an seine Bischofskollegen.

Die Predigt hielt Dr. Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. „Wind und Stürme sind wir – bis hinein in die vergangenen Wochen – gewohnt; warm anziehen müssen wir uns des Öfteren. Hafenstädte und Häfen sind uns sympathisch“. Denn ohne Häfen, keine Schifffahrt, keine Paulus-Reisen, kein weltweites Christentum; so begann Erzbischof Robert Zollitsch seine Predigt. „Kurzum: Wir werden uns zu Hause fühlen bei der Kirche in Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Hamburg“, so Zollitsch.

An dem Gottesdienst nahmen auch viele Gläubige der Hansestadt teil.