Bauarbeiten im und am St. Marien-Dom

21. Juni 2017 um 12:00 Uhr

Vorübergehend nur teilweise zu sehen: Das Apsis-Mosaik. Foto: Andreas Lechtape

Rund um den St. Marien-Dom wird derzeit viel gebaut. Zum einen ist nach der Sanierung des linken Domturms in vergangenen Jahr nun der rechte Turm an der Reihe. „Dank des günstigen Wetters sind wir absolut im Zeitplan“, freut sich Baureferent Markus Leenen vom Erzbistum Hamburg. „In den letzten Wochen sind sämtliche Fugen freigeschnitten worden. Das war mit viel Staub und Lärm verbunden – zum Glück haben wir diese Phase hinter uns.“ In den kommenden Wochen werden nun alle kaputten Steine ausgetauscht, anschließend wird das Mauerwerk gereinigt und neu verfugt. „Im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Wir sind optimistisch, dass das gelingt“, so Leenen.

Doch auch im Dom gehen die Handwerker ein und aus: Hier werden nach und nach alle Fenster saniert. „Schon seit der Domsanierung 2007/08 gab es immer wieder Probleme mit Kondenswasser“, erläutert Markus Leenen. „Das Wasser floss zum Teil innen an den Wänden herab und hinterließ dort hässliche Spuren. Es ist höchste Zeit, dass dieser Baumangel nun behoben wird.“ Die Sanierung der Fenster ist in drei Bauabschnitte untergliedert. Die Arbeiten an den berühmten Schreiter-Fenstern (Abschnitt 1) und in den beiden Querhäusern (Abschnitt 2) sind bereits abgeschlossen. In der dritten Phase, die in diesen Tagen beginnt, werden nun die Fenster im Chorraum saniert. Dazu muss ein Gerüst gestellt werden. „Leider wird dadurch das Apsis-Mosaik (Foto) teilweise verdeckt“, so Dom-Koordinator Tobias Riedel. „Wir bedauern das sehr, denn gerade jetzt im Sommer kommen viele Touristen in den Dom, denen wir das Mosaik natürlich gerne in seiner ganzen Schönheit zeigen würden. Doch leider gibt es zu diesen Arbeiten keine Alternative. Wir bitten um Verständnis.“ Laut Zeitplan soll die Fenstersanierung Anfang September abgeschlossen sein, spätestens zur „Nacht der Kirchen“ am 16.09.2017. „Dann wird der Dom schöner sein denn je“, so Riedel. „Freuen wir uns darauf!“