Dank an alle Sternsinger aus dem Erzbistum

7. Februar 2011 um 1:36 Uhr

Sternsinger-2011In jedem Jahr wird ihr Terminkalender voller. Die Sternsinger besuchen heute nicht nur die Wohnungen, sie sind bei Ministerpräsidenten, Landräten, Bezirksämtern, Firmen, bei der Bundeskanzlerin und in diesem Jahr auch beim Bundespräsidenten. Zum Abschluss der Aktion trafen sich 600 Sternsinger aus dem ganzen Bistum im St. Marien-Dom. Auf dem Programm stand ein Gottesdienst, Sternsinger-Quiz und Theater. Weihbischof Norbert Werbs und BDKJ-Vorsitzende Gesa Grandt dankten allen, die bei der Aktion mitgemacht haben. Womit lassen sich die Sternsinger vergleichen? Weihbischof Werbs erzählte in der Predigt das Gleichnis von den himmlischen und höllischen Löffeln. Die Höllenbewohner essen mit Löffeln, deren Stiel so lang ist, dass die Löffelschale nie zum Mund kommt. Und die Himmelsbewohner? Sie haben die gleichen Löffel. Der Unterschied ist nur, dass im Himmel jeder dem anderen zu essen reicht. „Ihr habt es ähnlich gemacht“, sagte Weihbischof Werbs. „Ihr habt mit euren Gesängen, eurem Besuch und dem Segen die Menschen froh gemacht. Dafür habt ihr von eurem Tisch etwas genommen, das sehr wertvoll ist: Eure Freizeit.“Und was mindestens genauso schwer wiegt: Die Sternsinger haben andere dazu bewegt, ähnlich zu handeln. Im vergangenen Jahrhaben die Sternsinger deutschlandweit 42,6 Millionen Euro gesammelt. Im Erzbistum Hamburg kamen 401 514,05 Euro zusammen. Das Ergebnis von 2011 wird das Kindermissionswerk, wie in jedem Jahr, erst im Frühsommer bekannt geben.

Zum Dank und zur Erinnerung bekamen alle Sternsinger nach dem Segen ein „Mini-Krama“, einen kleinen Schal, der in Kambodscha gewoben wurde. Kambodscha war das Beispielland für die Sternsingeraktion 2011.

Quelle: Neue KirchenZeitung