Der alte Dom

Im 11. Jahrhundert wurde ein steinerner Mariendom errichtet, der in den folgenden Jahrhunderten vielfach verändert und erweitert wurde:

Ab 1245 wurde eine dreischiffige Basilika in frühgotischem Stil errichtet, die 1329 geweiht wurde. Am Ende des Jahrhunderts wurde sie um zwei Schiffe erweitert und zur backsteingotischen Hallenkirche umgestaltet. 1443 erhielt die Kirche eine Turmspitze. Dieser Bau blieb im Wesentlichen bis zum Abbruch 1806 erhalten.

Ab 1522 hielt die Reformation Einzug in Hamburg. Der Dom bildete noch einige Zeit eine Enklave in Hamburg, die wechselnd auswärtigen Mächten unterstand.