Erwachsenenfirmung am Pfingstmontag

4. Juni 2009 um 2:07 Uhr

Erwachsenenfirmung-am-PfingstmontagPfingsten und Firmung, das ist im Erzbistum Hamburg seit neun Jahren eine gute Verbindung: Damals firmte der inzwischen emeritierte Erzbischof Dr. Ludwig Averkamp erstmals 54 Erwachsene. Traditionell findet am Pfingstmontag seither die Erwachsenenfirmung statt. Mit 89 Firmbewerbern waren dazu am zweiten Pfingstfeiertag mehr Frauen und Männer als in den vergangenen Jahren in den Hamburger St. Mariendom gekommen. Sie stammen aus allen Teilen des Erzbistums, von Flensburg über Hamburg bis Ribnitz-Damgarten. In ihren Heimatgemeinden oder im Kurs der Katholischen Glaubensinformation hatten sich die Firmlinge im Alter von 18 bis 70 Jahren auf das Sakrament vorbereitet. Mit elf Firmlingen war die Gemeinde St. Franziskus in Barmbek besonders gut vertreten, zehn Firmlinge gehören zur Ghanaischen Mission.

Es war ein feierlicher, lebendiger und stimmungsvoller Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Domkirche. Unübersehbar war die bunte Gemeinschaft der verschiedenen Nationen: Rund ein Viertel der Firmlinge stammt aus den fremdsprachigen Missionen. „Das ist Integration pur“, freute sich Erzbischof Werner angesichts der vertretenen Weltkirche. 

Vor allem viele polnische Katholiken waren unter den Firmlingen. Das liegt zum Teil auch daran, dass Pfarrer in Polen traditionell bei einer kirchlichen Eheschließung voraussetzen, dass beide Ehepartner gefirmt wurden.

An die zentrale Firmfeier schloss sich eine fröhliche Begegnung im Haus der kirchlichen Dienste an. Dort überreichte Erzbischof Werner auch die Firmurkunden.