Erzbischof em. Werner Thissen ist seit 50 Jahren Priester

27. Juni 2016 um 15:56 Uhr

werner thissen primitzfeier kleve privat 300x200Der frühere Hamburger Erzbischof Werner Thissen feiert am Sonnabend, den 2. Juli sein Goldenes Priesterjubiläum. Das Erzbistum Hamburg lädt aus diesem Anlass zu einem Dankgottesdienst um 10.30 Uhr in den St. Marien-Dom ein. Thissens Amtsnachfolger, Erzbischof Stefan Heße, hält die Predigt. Der Gottesdienst wird im Internet unter www.erzbistum-hamburg.de/live live übertragen. Anschließend wird die Feier mit einem Grillfest auf dem Domplatz fortgesetzt.

Unter den Gästen sind die Bischöfe von Hildesheim und Münster, Norbert Trelle und Felix Genn, der frühere Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi und die Schriftstellerin Ulla Hahn, das Unternehmerehepaar Eugen und Christa Block, die früheren Landtagspräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, Rainer Prachtl und Martin Kayenburg, sowie der Kieler Kunstprofessor Bernhard Schwichtenberg.

Werner Thissen wurde am 3. Dezember 1938 im niederrheinischen Kleve geboren. Er studierte Theologie und Philosophie in Münster und München. Am 29. Juni 1966 wurde er in Münster zum Priester geweiht. Danach arbeitete Thissen zunächst als Kaplan im westfälischen Dorsten. 1969 wurde er Spiritual am Collegium Johanneum in Ostbevern bei Münster, 1971 stellvertretender Leiter des Priesterseminars in Münster. 1974 promovierte Thissen mit einer Arbeit über das Markus-Evangelium. 1977 übernahm er die Leitung der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Generalvikariat in Münster. Ein Jahr später folgte die Berufung zum Leiter der Hauptabteilung Seelsorge-Personal. Von 1986 bis 1999 leitete er als Generalvikar die Verwaltung des Bistums Münster. 1999 wurde er Weihbischof des Bistums Münster für die Region Borken-Steinfurt. Als Nachfolger von Ludwig Averkamp war Werner Thissen von 2003 bis 2014 der zweite Erzbischof des 1995 errichteten Erzbistums Hamburg.

Das Foto zeigt Werner Thissen am Tag der Primiz in seiner Heimatgemeinde in Kleve. Foto: privat.

Quelle: Katholische Presse- und Informationsstelle des Erzbistums Hamburg