Erzbischof Heße: „Miteinander reden, nicht übereinander“

20. Mai 2017 um 15:00 Uhr

„Tag der Flüchtlingsarbeit“ im Erzbistum Hamburg

Mit einem Aufruf zum Dialog hat Erzbischof Stefan Heße den ersten „Tag der Flüchtlingsarbeit“ des Erzbistums Hamburg eröffnet. „Es ist wichtig, miteinander zu reden und nicht übereinander“, sagte Heße am Sonnabend, den 20. Mai, im St. Marien-Dom. So könnten Fremdheit und Ängste überwunden, Verständigung und ein Miteinander erreicht werden, so der Erzbischof.

Rund 800 Menschen waren zum St. Marien-Dom zu kommen, um sich über die Flüchtlingsarbeit der katholischen Kirche in Norddeutschland auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und miteinander zu feiern. Teilnehmer des Tages waren in der Flüchtlingsarbeit Engagierte, Menschen, die diese Arbeit finanziell unterstützen, und viele Männer, Frauen und Kinder, die nach ihrer Flucht heute im Erzbistum Hamburg leben.

Nach einem mehrsprachig gefeierten Gottesdienst ging es in Workshops um Kirchenasyl, Asylrechtsverschärfungen und interreligiöse Aspekte der Flüchtlingsarbeit. Auf einer Kulturbühne wurde Musik aus Eritrea, Syrien, Afghanistan und dem Iran präsentiert. Im St. Marien-Dom war und ist noch drei Wochen eine Ausstellung über Projekte der Flüchtlingsarbeit des Erzbistums zu sehen.

Fotos vom „Tag der Flüchtlingsarbeit“ finden Sie hier – das Album wird laufend ergänzt.

Quelle: kpi

Bild: Erzbischof Stefan Heße verteilt vor dem St. Marien-Dom Segensbänder an die Teilnehmer des Tages der Flüchtlingsarbeit. Foto: Erzbistum Hamburg/Kathrin Erbe.