Festtage zum Dom-Jubiläum „125 Jahre St. Marien“

Veröffentlicht am 22. Juni 2018 um 20:00 Uhr

Vor 125 Jahren wurde die St. Marien-Kirche – der heutige St. Marien-Dom – geweiht. Dieses runde Jubiläum wird nun vier Tage lang gefeiert:

Donnerstag, 28. Juni

Zum Auftakt laden Erzbischof Stefan Heße und das Metropolitankapitel am Donnerstag, den 28. Juni – dem Jahrestag der Kirchweihe – um 18.15 Uhr zu einem Pontifikalamt ein. Der Gottesdienst wird live auf www.erzbistum-hamburg.de übertragen. Dabei wird – gesungen vom Domchor unter Leitung von Eberhard Lauer – genau die gleiche Musik erklingen wie vor 125 Jahren: Die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart. Im Anschluss an den Gottesdienst wird ein neuer Gedenkort für die Lübecker Märtyrer auf dem Domherrenfriedhof eingeweiht, gestaltet vom Bildhauer Karlheinz Oswald. Auch die neu konzipierte Ausstellung „125 Jahre St. Marien“, die ab dem 28. Juni den ganzen Sommer über in der Portalhalle des Doms gezeigt wird, ist einen Besuch wert. Mit einem Glas Wein im Statiogang klingt der Abend aus – herzlich willkommen!

Freitag, 29. Juni

Pünktlich zum Dom-Jubiläum hat Gemeindereferentin Astrid Sievers, unterstützt u.a. durch Jugendpastor Alexander Görke, eine neue Dom-Führung speziell für Grundschulkinder konzipiert. Dabei gehen die Kinder u.a. der Frage nach, was um Himmels Willen der Hamburger Jahrmarkt mit der katholischen Bischofskirche zu tun haben könnte … Zwei vierte Klassen aus der Nachbarschaft dürfen als erste so am Freitagvormittag den Dom erkunden. Die Veranstaltung ist schon lange ausgebucht – doch bei Bedarf wird sie gerne wiederholt: Interessierte Lehrer/innen dürfen sich jederzeit an Astrid Sievers wenden.

Am Freitagabend (29. Juni, 19.30 Uhr) sind dann auch die Erwachsenen wieder eingeladen: Martin Colberg, der Leiter des Diözesanarchivs des Erzbistums Hamburg, hält im Pfarrsaal einen Festvortrag zur 125jährigen Geschichte von St. Marien unter dem Titel „Von der Hinterhofkirche zur Kathedrale“. Dabei wird er u.a. bisher unveröffentlichte Quellen präsentieren und die Geschehnisse rund um den Kirchbau 1893 in die damalige politische und gesamtkirchliche Lage einordnen.

Samstag, 30. Juni

Wer den Dom (wieder-) entdecken möchte, ist am Samstag (30. Juni, 11.00 und 13.00 Uhr) bei zwei Domführungen richtig. Karina Matussek und ihr Team werden dabei nicht nur das Apsis-Mosaik und die Schreiter-Fenster, die Krypta und das Kolumbarium vorstellen … Treffpunkt ist das St. Ansgar-Denkmal auf dem Domplatz, die Führungen dauern ca. 60 Minuten.

Auf Freunde der Orgelmusik wartet am Samstagabend (Samstag, 30. Juni, 20.00 Uhr) ein besonderes Highlight: Im Rahmen der Reihe „Orgelkunst“ ist mit Philippe Lefebvre ein Star der Organisten-Szene im St. Marien-Dom zu Gast. Monsieur Lefebvre ist Titularorganist an der Kathedrale Notre-Dame in Paris, auf dem Programm stehen Werke von Franck, Vierne, Debussy und Duruflé sowie Improvisationen. Karten sind zum Preis von € 10,- (ermäßigt € 7,-) im Vorverkauf bei der Dom-Info „geist+reich“ und an der Abendkasse erhältlich. Nach dem Konzert laden wir zu einer Begegnung bei Brot und Wein in den Statiogang ein.

Sonntag, 1. Juli

Am Sonntagvormittag (Sonntag, 1. Juli, 10.00 Uhr) schließlich dürfte der Dom so voll werden wie schon lange nicht mehr: Unter dem Titel „Alles, was atmet, lobe den Herrn!“ feiern alle vier Gemeinden, die am St. Marien-Dom zu Hause sind, gemeinsam Gottesdienst: die Portugiesische Mission, die Kroatische Mission, die Koreanische Mission und die deutsche Domgemeinde St. Marien. Hauptzelebrant ist Dompropst Franz-Peter Spiza. Anschließend klingen die Festtage auf dem Domplatz mit kulinarischen Spezialitäten, Musik, Tanz und Folklore aus.

Für Rückfragen zum Festprogramm stehen Ihnen das Team der Dom-Info „geist+reich“ und das Pfarrbüro jederzeit gerne zur Verfügung. Herzlich willkommen!