Frohe und gesegnete Weihnachten!

Veröffentlicht am 24. Dezember 2017 um 17:00 Uhr

Erste Lesung am Heiligen Abend:
Jesaja, Kapitel 62, Vers 1-5

„Um Zions willen kann ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Völker deine Gerechtigkeit und alle Könige deine strahlende Pracht. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des Herrn für dich bestimmt. Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des Herrn, zu einem königlichen Diadem in der Rechten deines Gottes. Nicht länger nennt man dich „Die Verlassene“ und dein Land nicht mehr „Das Ödland“, sondern man nennt dich „Meine Wonne“ und dein Land „Die Vermählte“. Denn der Herr hat an dir seine Freude, und dein Land wird mit ihm vermählt. Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt, so vermählt sich mit dir dein Erbauer. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.“

 

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Website,

die tiefe Sehnsucht, die aus diesem Abschnitt aus dem Buch Jesaja spricht, ist auch unsere Sehnsucht: In einer oft kalten und dunklen Welt sehnen auch wir uns danach, dass das Recht Gottes sich durchsetzt, dass sein Heil sich ausbreitet, dass alle Menschen seine Herrlichkeit erkennen. Mit der Geburt Jesu geht diese Sehnsucht in Erfüllung – im Verborgenen zwar, unscheinbar und anfanghaft, doch ganz konkret und unumkehrbar: Christ, der Retter, ist da!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen zum Weihnachtsfest!

Franz-Peter Spiza, Dompropst
Peter Mies, Dompfarrer
und das Team des St. Marien-Doms

 

Bild: „Die Geburt Jesu“: Buntglasfenster im St. Marien-Dom (Detail) Foto: Andreas Lechtape