Neu gestaltet: Ausstellung „Von Ansgar bis heute …“

8. April 2016 um 16:47 Uhr

fingerabdruckSeit Januar 2012 wird die Ausstellung „Von Ansgar bis heute – Zwölf Jahrhunderte kirchlicher Tradition im Erzbistum Hamburg“ im Statiogang des St. Marien-Doms gezeigt – und wurde seitdem mehrfach überarbeitet, zuletzt in dieser Woche: Eine der fünf Vitrinen ist nun dem Thema Flucht und Flüchtlingsarbeit gewidmet.

Die Ausstellung zeichnet mit ausgewählten Exponaten die Kirchengeschichte im Norden nach – von den Anfängen unter Missionsbischof Ansgar bis heute (Vitrine 1). Drei weitere Vitrinen sind den Spezifika der Bistumsregionen Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg gewidmet (Vitrinen 2 bis 4). „Die fünfte Vitrine wird jedes Jahr thematisch neu gestaltet“, erläutert Dom-Koordinator Tobias Riedel das Ausstellungskonzept. So gab es etwa schon eine Vitrine über verfolgte Christen unter der NS-Diktatur, über diakonische Gemeindeprojekte im Erzbistum Hamburg oder über die Partnerschaft der (Erz-) Bistümer Hamburg und Iguazú (Argentinien). „Die aktuelle Vitrine stellt uns zunächst biblische Texte wie etwa die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten vor Augen“, so Riedel weiter. Sie geht dann auf die Themenfelder Spracherwerb und Dublin-III-Verordnung ein. Und schließlich stellt sie drei Beispielprojekte aus der Flüchtlingsarbeit im Erzbistum Hamburg vor – Nachahmung ausdrücklich erwünscht!

Die Ausstellung kann täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr besichtigt werden, der Eintritt ist frei. Besichtigung nur außerhalb der Gottesdienste/Veranstaltungen. Den kompletten Katalog zur Ausstellung finden Sie hier.

Bild: Menschlicher Fingerabdruck: Symbol der Würde aller Menschen … Foto: Kathrin Erbe.